SM für Anfänger
Sadomasochistische Sexspiele versprechen ein unterhaltsames bis geiles Rollenspiel und die Entdeckung vollkommen neuer erotischer Erfahrungen. Festlegen muss sich beim BDSM jedoch niemand auf die devote oder aktive Rolle – fast alle Szenegänger wechseln zwischen beiden Rollen und sind somit devot als auch dominant veranlagt. Bei BDSM handelt es sich stets um ein Rollenspiel, bei dem die Machtverhältnisse klar abgesteckt sind und welches auf ein sehr gutes, gegenseitiges Vertrauen beruht.
Klare Linien zwischen normalem Sex und SM-Praktiken lassen sich nur unschwer ziehen. Fängt SM nicht schon dabei an, wenn der Partner beim Sex mit den Händen fest gehalten wird oder einer die Führungsrolle beim Sex übernimmt? Selbst die sanfte Fesselung des Partners mit einem feinen Schal an das Bett könnte so in den BDSM-Kontext passen. Da BDSM und Sklavenerziehung also in Grundzügen bereits Teil des Sexuallebens sind, verwundert es nicht, dass viele Neugierige die Praktiken gern näher erkunden möchten.
Anfängern sei empfohlen, sich zunächst einen Überblick über die Begriffe aus dem BDSM wie „Top“, „Bottom“ oder „Safeword“ zu verschaffen, wobei das Internet schnell und unkompliziert behilflich ist. Die Grundbegriffe und der Hintergrund aller BDSM-Praktiken sollten vor dem ersten Test ausreichend studiert werden. Anfängern erschließt sich dabei schnell, dass es beim BDSM-Sex keinesfalls nur um körperliche Strafen geht, sondern dass sich die meisten Szenerien hauptsächlich im Kopf abspielen. Auch fachkundige Bücher widmen sich dem Thema BDSM und geben erste Tipps. Neugierige finden im Web zudem private Amateurvideos von erotischen Sessions und können per Webcam mit verfolgen, wie die versierte Domina ihrem Sklaven Leiden aber auch ganz viel Lust zufügt.

